Angestellte bekommen neue Uniformen
45 000 neue Kleider für die Bahn

Die Deutsche Bahn kleidet ihre Mitarbeiter neu ein. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember zeigen sich als erste die Zugbegleiter und Lokführer der Fernzüge in den neuen, schlanker geschnittenen Uniformen in etwas dunklerem Nachtblau, wie ein Bahnsprecher am Donnerstag in Frankfurt sagte.

HB/dpa FRANKFURT. Bis Sommer 2003 sollen die Mitarbeiter im Nahverkehr und an den Bahnhöfen folgen. Zu den Kosten für die neue modische Linie nach rund zehn Jahren in der alten Uniform wurden keine Angaben gemacht. Insgesamt bekommen 45 000 Beschäftigte eine neue Garderobe.

Die künftige Kollektion verbinde einen "modernen Auftritt der Bahn als Dienstleister" mit traditionellen Eisenbahnelementen, hieß es. So zieren die neuen Schirmmützen und Hüte silberne Flügelräder als historische Symbole für Mobilität auf der Schiene. Die Kleidung sei gemeinsam mit Textilunternehmen, aber ohne exklusiven Designer entwickelt worden. Sie soll komfortabel zu tragen sein, nicht leicht knittern und muss hohe Belastungen aushalten. Ein Zugbegleiter bekommt beispielsweise zwei Anzüge und sechs Hemden.

Zu den dunkelblauen Anzügen, Westen und Röcken tragen die Bahn - Beschäftigten künftig Krawatten und Tücher in Rot. Die bisher in die Accessoires eingefügten Türkistöne fallen weg. Neben mehr modischem Pfiff hat die Kleidung auch System, wie der Sprecher sagte. Für Service-Mitarbeiter an den Bahnhöfen seien rote Kopfbedeckungen vorgeschrieben. Die Kollegen in den Zügen können dagegen selbst entscheiden, ob sie ihre blauen Hüte oder Mützen tragen wollen. Um für Fahrgäste erkennbar zu sein, haben sie aber am unteren Ende ihrer Jackettärmel rote Streifen.

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