Angleichung in den neuen Ländern wird fortgesetzt
Kabinett hebt Kriegsopferrenten an

Die Renten von 760 000 Versorgungsberechtigten werden damit zum 1. Juli 2002 entsprechend den gesetzlichen Renten angehoben, teilte das Arbeitsministerium in Berlin mit.

dpa BERLIN. Das Kabinett hat am Mittwoch eine Anpassung der Leistungen für Kriegsopfer beschlossen. Zu diesen Leistungsbeziehern gehören vor allem Kriegs- und Wehrdienstopfer, aber auch Impfgeschädigte sowie Opfer von Gewalttaten.

In den alten Bundesländern steigt die Kriegsopferrente nach Angaben des Ministeriums um 2,16 Prozent. Die bereits seit 1999 angeglichenen Beschädigtenrenten für die Opfer des SED-Regimes in den neuen Bundesländern steigen im gleichen Maß.

Für alle weiteren Berechtigten - Kriegshinterbliebene, Gewaltopfer, Wehrdienst- und Zivildienstgeschädigte - erhöhen sich die Rentenleistungen in Ostdeutschland um 3,01 Prozent. Damit werde die Angleichung in den neuen Ländern fortgesetzt, teilte das Ministerium weiter mit.

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