Angst geht in Sao Paulo um
Formel-1-Teams tragen Tarnkleidung

Aus Angst vor Überfällen tragen Fahrer und Angestellte von einigen Formel-1-Teams in Sao Paulo "Tarnkleidung".

sid SAO PAULO. Die Rennställe Jaguar, Arrows und Jordan rieten ihren Teamangehörigen, bei der Heimfahrt von der in einem Armenviertel gelegenen Rennstrecke neutrale Shirts statt ihrer farbenprächtigen Uniformen zu tragen. Damit sollen potenzielle Diebe getäuscht werden.

"Ich finde es nicht normal, dass man hier ab fünf Uhr abends nur noch im schusssicherem Auto herumfahren kann und jeden Moment damit rechnen muss, eine Waffe an der Schläfe zu haben", erklärte BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher.

Im vergangenen Jahr war Minardi-Teammanager Tony Lees nach einem Bankbesuch eine Waffe auf den Kopf gerichtet worden - ähnlich erging es BMW-Teammitgliedern. Aus den Boxen an der Strecke verschwanden unter anderem Laptops und Felgen von Formel-1-Rennern.

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