Angst vor Absatzeinbußen
Panikreaktion in der Automobilindustrie vermeiden

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, glaubt nicht an einen starken Rückschlag für die Autobranche durch die Terroranschläge in den USA.

dpa-afx FRANKFURT. Gleichzeitig räumte er in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" ein, dass ein zeitlich begrenzter Rückschlag für die Weltwirtschaft und die Automobilindustrie dadurch nicht auszuschließen sei. "Ich kann nicht ausschließen, dass vorübergehend auch beim Absatz eine gewisse Verunsicherung stattfindet."

Er warnt jedoch vor einer Panikreaktion: "Panik wäre die schlimmste und schlechteste aller Reaktionen. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass die nordamerikanische Wirtschaft, die schon am Rande von rezessiven Tendenzen war, durch dies Ereignisse noch einmal eine - hoffentlich - vorübergehende Schwächung erfährt", sagte er der Zeitung.

Prognosen seien derzeit schwer abzugeben. Allerdings rechne er nicht mit herben Rückschlägen. "Eher gehe ich davon aus, dass das Klima und die hoffentlich bald eintretende Normalität wieder zur Beruhigung der Märkte führt."

Die IAA trotz der Ereignisse in den USA stattfinden zu lassen, sei nicht selbstverständlich gewesen. "Es war eine der schwersten Entscheidungen, die ich auch in persönlich tiefer Betroffenheit gefällt habe", sagte Gottschalk.

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