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Angst vor Gewinnwarnung

Oracle ist ein Nachzügler. Da das Geschäftsquartal Ende Mai ausläuft, wird der Softwarekonzern erst Mitte Juni seine Geschäftsbilanz vorlegen.

Experten sind überwiegend skeptisch, ob der Softwarehersteller die bisherigen Gewinn- und Umsatzprognosen eingehalten kann. Oracle-Chef Larry Ellison selbst hat im März die Erwartungen gedämpft. Er geht von einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum wenig veränderten Software-Umsatz von 1,84 Milliarden Dollar aus. Oracle tut sich gegenüber den Konkurrenten zunehmend schwerer.

Die Datenbanksoftware von IBM und Microsoft beispielsweise ist in der Regel deutlich billiger, so dass Kunden sich häufig für die preisgünstigere Variante und damit gegen das Oracle-Produkt entscheiden. In den nächsten Tagen könnten die Kalifornier eine Gewinnwarnung aussprechen, spekuliert das Analystenhaus Deutsche Banc Alex. Brown. Die Hoffnungen des Unternehmens ruhen nun auch auf einer neuen Datenbank-Software, die gerade die Teststadien durchlaufen hat. Sie soll im kommenden Monat ausgeliefert werden. Das Oracle-Papier hat seit Jahresanfang rund 40 Prozent an Wert verloren.

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