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Angst vor Japan überzogen

Amerikanische Finanzwerte gerieten zur Wochenmitte aufgrund der Angst vor einer möglichen Pleitewelle bei japanischen Banken unter Druck.

Investoren befürchten, dass Pleiten in Japan zu größeren Kreditschieflagen bei US Banken führen könnten. Die Bedenken sind aus Sicht von Goldman Sachs überzogen. Das an japanische Unternehmen vergebene Kreditvolumen, inklusive Derivate, belief sich im vergangenen September auf lediglich 25 Milliarden Dollar. Das entspricht ein Prozent der gesamten US-Bankeinlagen. Seit der Asienkrise 1998 haben US Banken die an ausländische Adressen vergebenen Kredite von 16 Prozent der Einlagen auf nur noch zwölf Prozent reduziert. Die Bank of America hat zwar 3,8 Milliarden Dollar an Krediten nach Japan vergeben, doch macht das nur einen minimalen Anteil des Gesamtvolumens aus. Abgesehen davon wurde das Kreditvolumen in Japan zwischen 1997 und 1999 über 50 Prozent abgebaut. Goldman Sachs empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf.

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