Angst vor neuen Selbstmordanschlägen
Alarm in Israel

Aus Furcht vor neuen Selbstmordanschlägen sind die israelische Armee und Polizei in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

dpa TEL AVIV. Der israelische Geheimdienst habe Berichte über Pläne für neue Anschläge palästinensischer Extremisten in Jerusalem und Nordisrael erhalten, meldete die Tageszeitung "Haaretz" am Freitag. Nach Armeeangaben hat es eine "heiße Warnung" gegeben, dass Sprengstoff und eine Autobombe vom Gaza-Streifen nach Israel geschmuggelt werden sollen.

Israelische Armeeeinheiten setzten am Freitag die am Vorabend begonnene Abriegelung autonomer Palästinenser-Städte fort. Betroffen sind unter anderem Ramallah, Bethlehem und Kalkilya. Damit können gläubige Moslems nicht zum traditionellen Freitagsgebet nach Jerusalem fahren.

Angesichts der schlechten Lebensbedingungen der Palästinenser hat ein hochrangiger israelischer Offizier vor wachsendem Zulauf zur radikal-islamischen Hamas-Organisation gewarnt. Er verwies unter anderem auf eine Arbeitslosenquote von 50 % im Gaza-Streifen. In dem Maße, wie die Hoffnung der Betroffenen abnehme, wachse die Hamas als Alternative, sagte der Offizier. Wenn der palästinensischen Gesellschaft kein Ausweg mehr bleibe, dann werde es noch viel mehr "Selbstmordbomber" geben.

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