Angstgegner Spanien könnte warten
Handballer verspielen Gruppensieg

Die robustere Spielwiese der Franzosen gab den Ausschlag - die deutschen Handball-Männer verloren ihr zweites Gruppenspiel deutlich. Jetzt gelten alle Hoffnungen dem Viertelfinale am Dienstag.

HB ATHEN. Ohne "Kanonier" Pascal Hens war die französische Bastion nicht einzunehmen. Im Beisein von Bundesinnenminister Otto Schily musste Gold-Favorit Deutschland am Sonntag bei den Olympischen Spielen mit dem 22:27 (12:11) gegen den zweimaligen Handball- Weltmeister Frankreich die zweite Niederlage innerhalb von 48 Stunden hinnehmen. Die Quittung könnte ein erneutes Aufeinandertreffen mit "Angstgegner" Spanien im Viertelfinale am Dienstag werden. Die Iberer stoppten Kretzschmar und Co. bereits vor vier Jahren in Sydney.

"Wir sind im Viertelfinale, nur das zählt. Jetzt kommt am Dienstag das Spiel des Jahres, das Spiel unseres Lebens. Da müssen wir zu unserer Aggressivität in der Abwehr zurückfinden. Dann ist wieder alles möglich", sagte Kretzschmar. Mannschaftskapitän Markus Baur verbreitete Gelassenheit: "Noch ist nichts passiert. Wir müssen nun alle Kräfte mobilisieren."

Gegen die abwehrstärkste Mannschaft der Welt (3:2:1-Deckung) fand das deutsche Team, das zunächst ohne Kretzschmar begann, vor 6500 Zuschauern im Faliro Sports Center in der Anfangsphase nicht die spielerischen Mittel und kam nur über Einzelaktionen zum Erfolg. So gelang erst nach einer Viertelstunde der Ausgleich und dank des 36- jährigen Volker Zerbe auch die erste Führung zum 8:7. Zu viele Fehlwürfe und Pfostentreffer verhinderten ein deutliches Absetzen bis zur Pause.

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