Anhaltend schlechte IT-Nachfrage
Stellenabbau beim Computer-Großhändler Actebis

Deutschlands größter Computer-Großhändler, die Soester Actebis-Gruppe, will wegen der anhaltend schlechten Nachfrage auf dem europäischen IT-Markt rund 200 von insgesamt 2600 Stellen streichen.

HB/dpa SOEST. "Insbesondere bei den den Unternehmen werden Investitionen in Computer-Hardware wegen der schlechten Konjunktur aufgeschoben", teilte eine Sprecherin am Mittwoch in Soest mit. Für 2002 rechnet die zum Otto-Konzern gehörende Gruppe mit einem rund zehnprozentigen Umsatzrückgang auf 3,6 Milliarden Euro (2001 vier Milliarden Euro).

Bereits seit einem Jahr hatte das Unternehmen mit Kurzarbeit in einigen Geschäftsbereichen auf die Wirtschaftsflaute reagiert. Dem Nachfragerückgang bei den Geschäftskunden stehe ein weiterhin gutes Geschäft mit den Privathaushalten gegenüber. Hier sei Actebis mit der über den Discounter Lidl vertriebenen Eigenmarke Targa gut im Geschäft.

Vom Stellenabbau, der bis zum kommenden Sommer vollzogen sein soll, sind mit 160 bis 170 Arbeitsplätzen besonders die deutschen Standorte betroffen. So sollen in der Einkaufsabteilung der zu Actebis gehörenden Peacock GmbH & Co. KG in Bad Wünnenberg-Haaren (bei Paderborn) allein 100 Stellen gestrichen werden sollen. Geplant sei unter anderem auch die Schließung der Verkaufsbüros in München und Hamburg.

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