Anhaltende Verluste erwartet
Infineon-Aktie bleibt schwankungsanfällig

UBS Warburg-Analysten haben die Aktien des Münchener Chipherstellers von "Hold" auf "Sell" zurückgestuft.

ddp/vwd ZÜRICH. Gleichzeitig sei das Kursziel von 14,00 auf 8,00 Euro gesenkt worden, erklärte die Investmentbank am Donnerstag in Zürich. Innerhalb des europäischen Halbleitersektors habe Infineon die schlechteste Generierung von liquiden Mitteln und Kapitalrendite, hieß es zur Begründung.

Sogar während der High-Tech-Blase im Jahr 2000 habe Infineon bei den liquiden Mitteln ein Minus ausgewiesen. Die Erträge aus dem investierten Kapital hätten in den Jahren von 1996 bis 2002 bei minus sieben Prozent gelegen. Auch bis zum Jahr 2004 prognostizieren die UBS-Warburg-Analysten anhaltende Verluste bei Infineon. Zudem werde eine Verbilligung der Preise für DRAM-Speicherchips bis 2004 erwartet. Daher sollte die Aktie weiterhin volatil bleiben, heißt es.

Im elektronischen Handel gewannen Infineon am Nachmittag 5,1 Prozent auf 8,77 Euro.

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