Anklage wegen erschlichener Hilfsgelder
Gefälschte Totenscheine nach Terroranschlägen

Mit gefälschten Totenscheinen haben mindestens 23 Personen nach Angaben der New Yorker Justizbehörden versucht, Kapital aus den Terroranschlägen auf das World Trade Center zu schlagen.

wiwo/ap NEW YORK. Die Staatsanwaltschaft erhob am Donnerstag Klage unter anderem wegen Diebstahls, Dokumentenfälschung und Versicherungsbetrugs. Die 23 Angeklagten hätten angegeben, einen Familienangehörigen in den Anschlägen verloren zu haben, um finanzielle Unterstützung von den Behörden und Hilfsorganisationen zu erhalten.

15 Personen hätten so insgesamt mehr als 760 000 Dollar (860 000 Euro) gezahlt bekommen, sagte Staatsanwalt Robert Morgenthau. In den acht weiteren Fällen sei der Betrug aufgedeckt worden, bevor die Angeklagten Geld erhalten hätten. Die Behörden kündigten weitere Festnahmen an.

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