Anklage wegen Terrorismus: "Turnschuhbomber" Reid plädiert auf unschuldig

Anklage wegen Terrorismus
"Turnschuhbomber" Reid plädiert auf unschuldig

Weiter äußerte der mutmaßliche britische Terrorist sich vor einem Gericht in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts zu den neun gegen ihn erhobenen Anklagepunkten nicht.

afp BOSTON. Der Brite Richard Reid, der kurz vor Weihnachten in einem Flug von Paris nach Miami Sprengstoff in seinen Schuhen versteckt hatte, hält sich für unschuldig. Vor einem Gericht in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts plädierte der 28-Jährige am Freitag auf "nicht schuldig". Weiter äußerte er sich zu den neun gegen ihn erhobenen Anklagepunkten nicht. Reid ist unter anderem wegen versuchten Mordes und dem versuchten Einsatz von Massenvernichtungswaffen angeklagt.

Reid soll am 22. Dezember nach Augenzeugenberichten versucht haben, an Bord einer Maschine der US-Gesellschaft American Airlines den in seinen Schuhen versteckten Sprengstoff zu zünden. Passagiere und Besatzung konnten ihn rechtzeitig überwältigen. Laut Anklageschrift soll Reid, der als Erwachsener zum Islam konvertierte, für den mutmaßlich geplanten Anschlag in Trainingslagern des El-Kaida-Netzwerks in Afghanistan ausgebildet worden sein.

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