Ankündigung des Vorstandschefs von Pierer
Siemens will 30 US-Töchter stärker an den Konzern binden

Die Siemens AG arbeitet vor ihrem anvisierten US-Börsengang an einem neuen Marktauftritt in den USA. Es ist geplant, die 30 operativen US-Gesellschaften stärker an die US-Holding Siemens Corporation anzugliedern.

dpa/afx FRANKFURT. Die Siemens AG arbeitet vor ihrem geplanten US-Börsengang an einem neuen Marktauftritt in den USA. Der Vorstandschef des deutschen Technologiekonzerns, Heinrich von Pierer, kündigte in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" (FTD) (Montagsausgabe) an, die 30 operativen US-Gesellschaften stärker an die US-Holding Siemens Corporation anzubinden. Sie gewinne damit an Macht und koordiniere künftig die Geschäfte.

"Wir prüfen unser Engagement in allen Arbeitsgebieten darauf, ob es Handlungsbedarf gibt", sagte von Pierer der Zeitung und kündigte eine "schonungslose" Analyse des US-Portfolios an. Alle Geschäfte müssten eine bestimmte Größe erreichen, um so ihre Marktposition zu verbessern.

Siemens starte die Offensive im Vorfeld des für Mitte März geplanten Börsengangs in New York. Ein geballter Auftritt in den USA ist laut "FTD" nötig, um die Wettbewerbschancen zu erhöhen und den noch wenig verbreiteten Markennamen "Siemens" bekannter zu machen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%