Anlage mit 140 000 Tonnen Jahreskapazität ab 2003
BASF baut Produktion in Korea aus

vwd LUDWIGSHAFEN. Die BASF AG, Ludwigshafen, will die Produktion von Isocyanaten an ihrem Standort in Yosu, Korea, ausbauen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die neue Anlage mit einer Jahreskapazität von 140 000 t TDI soll im Jahre 2003 in Betrieb gehen. Zudem soll an dem Standort bis 2004 die Kapazität der bestehenden MDI-Produktion von derzeit 80 000 t auf 160 000 t pro Jahr erweitert werden. Wie es weiter hieß, wird die koreanische Tochtergesellschaft von BASF, BASF Company Ltd., Seoul, darüber hinaus eine strategische Allianz mit der Hanwha Chemical Corp, Seoul, eingehen. Ein Vertrag sei bereits unterzeichnet worden.

Danach wird die BASF Company Ltd. 15,5 Mill. Aktien der Hanwha Chemical Corp zum Preis von umgerechnet rund 7,35 $ pro Aktie erwerben. Die Transaktion soll am 1. Dezember 2000 abgeschlossen werden. Die BASF-Tochter werde dann über einen Anteil von 14,2 % an der Hanwha Chemical verfügen, erklärte BASF. Die Partner haben eine Option vereinbart, wonach BASF ihre Anteile nach sieben Jahren zu dem genannten Preis an die Hanwha Corp verkaufen kann. Die Verkaufsoption gilt für einen Zeitraum von 15 Jahren ab dem Datum des Aktienkaufs. Die Hanwha Corporation ist der größte Anteilseigner der Hanwha Chemical.

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