Anlagenbauer Fisia beteiligt sich an Auffanggesellschaft
Babcock findet Partner in Italien

Die Auffanggesellschaft der insolventen Babcock Borsig AG hat einen ersten industriellen Partner gefunden. Der italienische Anlagenbauer Fisia Italimpianti SpA aus Genua beteiligt sich mit 5 % an der Auffanggesellschaft, der Babcock Borsig Power Systems GmbH, und erhält eine Option auf weitere 19,9 %. Der Kaufpreis wird auf 1,5 Mill. Euro geschätzt.

gil DÜSSELDORF. Die beiden Gesellschaften arbeiten bereits seit längerem zusammen, so bei dem Bau von drei Müllverbrennungsanlagen im Raum Neapel und bei Projekten in Asien. Diese Aufträge können jetzt auf jeden Fall fertig gebaut werden, betont der Vorstandsvorsitzende der Auffanggesellschaft, Horst Piepenburg.

Das Geschäftsfeld Umwelttechnik von Babcock firmiert künftig unter dem Namen Fisia Babcock Environment GmbH. An dieser Gesellschaft ist Fisia zu 60 und Babcock zu 40 % beteiligt. 180 Personen von Babcock gehören künftig zu diesem Unternehmen. Die Auffanggesellschaft beschäftigt 2 600 Personen. Durch die Übernahme sinkt nach Angaben des Vorstandes der Gesamtfinanzierungsbedarf der Auffanggesellschaft von bisher geplanten 360 Mill. auf 287,5 Mill. Euro, da die Italiener die Finanzierung der Projekte übernehmen.

Der neue Partner Fisia ist spezialisiert auf Planung und Bau von Müllverbrennungsanlagen und Anlagen zur Wasser- und Abwasserbehandlung. Für das vergangene Jahr weist das Unternehmen einen Umsatz von 378 Mill. Euro aus und beschäftigt 350 Mitarbeiter. Fisia gehört zum Mailänder Baukonzern Gruppo

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