Anlass der Reise ist der 30. Jahrestag des Warschauer Vertrags
Bundeskanzler Schröder ist nach Polen gereist

ddp BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist am Mittwoch für einen Tag nach Polen gereist. Anlass der Reise ist der 30. Jahrestag der Unterzeichnung des Warschauer Vertrags durch Deutschland und Polen am 7. Dezember. Zugleich wird Schröder an den Kniefall des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD) vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Gettos erinnern.

Schröder nimmt in Warschau an der Einweihung eines Willy-Brandt-Platzes teil. Vor der Gedenkstätte des Warschauer Gettos will er zudem einen Kranz niederlegen. Auf dem Programm der Reise steht zunächst ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ministerrates, Jerzy Buzek. Anschließend wird sich Schröder mit Vertretern beider Kammern des polnischen Parlaments treffen. Am Nachmittag schließlich trifft er mit dem polnischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski zusammen. Einen Tag vor dem EU-Gipfel in Nizza dürfte dabei die Osterweiterung der EU zur Sprache kommen.

Begleitet wird Schröder von dem früheren Bundespräsidenten Walter Scheel (FDP), der vor 30 Jahren als Außenminister der Unterzeichnung des Warschauer Vertrags beiwohnte. Des weiteren begleiten den Kanzler die Witwe des 1992 verstorbenen Brandt, Brigitte Seebacher-Brandt, Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (SPD), der brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD), der vorletzte Außenminister der DDR, Markus Meckel, sowie die Schriftsteller Günter Grass und Siegfried Lenz.

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