Anleger befürchten langen Krieg
Euro steigt wieder über Marke von 1,0650 Dollar

Der Euro ist am Montagnachmittag wieder über die Marke von 1,0650 $ gestiegen. Devisenhändler führten den Anstieg auf die sich geänderte Ansicht hinsichtlich eines schnellen Ende des Irak-Kriegs zurück.

vwd FRANKFURT. "Mittlerweile deutet alles darauf hin, dass der Krieg länger dauert als bisher angenommen", sagte ein Händler. Zudem belasteten die Verluste an den US-Börsen den Dollar. Die Volatilität steige und der Ölpreis klettere wieder nach oben; beides seien Zeichen für eine Rückkehr zur Risikoaversion an den Finanzmärkten, sagte ein weiterer Marktteilnehmer.

Nachdem der Markt einen kurzen Irak-Krieg eingepreist hätte, werde jetzt diese Einschätzung revidiert und eine Risikoprämie in die Notierungen eingepreist. Dies gelte sowohl für den US-Dollar als auch für die Aktienmärkte, hieß es weiter. Noch sei das Abwärtsrisiko für die europäische Gemeinschaftswährung aber nicht gebannt. Erst ein Sprung über den Widerstand bei 1,0670 $ könne das kurzfristige Abwärtsrisiko begrenzen. Auch beim Dollar/Yen sei eine aufkommende Schwäche zu beobachten.

Sollte der Dollar bis 121,90/122,20 Yen vorstoßen, könnte die US-Währung Kurspotenzial bis 122,90 Yen haben. Nach unten werde der Dollar bei rund 120,20 und 119,75 Yen abgesichert, sagte ein Analyst.

Die Feinunze Gold wurde beim Nachmittagsfixing in London mit 329,45 $ gehandelt nach einem Vormittagsfixing von 333,50 $.

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