Anleger sollen Kursgewinne sichern
Bankhaus Löbbecke empfiehlt bei Schering Gewinnmitnahmen

adx BERLIN. Das Bankhaus Löbbecke rät zum Verkauf von Schering-Aktien. "Anleger sollten ihre Kursgewinne sichern", riet Frank Geilfuß. Auf Sicht von bis zu sechs Monaten werde der Kurs wohl nicht wesentlich über 66 Euro hinaussteigen, schätzt der Analyst. Schließlich habe das Papier im ersten Halbjahr eine starke Performance geboten. Die erstklassigen Geschäftszahlen und die Erhöhung der Wachstumsprognose seien bereits im Preis enthalten. So sei der Titel mit einem KGV von rund 30 recht teuer. Langfristig orientierte Anleger könnten das Papier jedoch mit Ruhe halten.

Schering ist nach Ansicht des Experten ein gut geführtes Unternehmen. Geilfuß bewertet die Strategie als richtig, die Geschäftsfelder mit kleineren Akquisitionen und Kooperationen abzurunden: "Schering fehlt es an eigener Größe, um selbst in großem Stil zuzukaufen". Zudem drohten dabei auch stets Probleme mit der Integration, die bei kleineren Zukäufen vermieden würden. Geilfuß erwartet für das laufende Jahr ein Ergebnis von 2,20 Euro. Die EPS-Schätzung für 2001 beträgt 2,60 Euro.

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