Anleger sollten Aktien-Positionen zurückschrauben
Salomon Smith Barney stuft Microsoft runter

Salomon Smith Barney hat die Aktie vom US-Software-Konzern Microsoft von "Outperform" auf "Neutral" herabgestuft. Sie sei mit einem hohen Risiko behaftet, hieß es in einer Studie, die am Mittwoch in San Francisco erschien.

dpa-afx SAN FRANCISCO. Danach erwarten die Analysten Richard Gardner und Chris Noser in den nächsten 12-18 Monaten Kursschwankungen von plus/minus 10 %. Das Kursziel von 60 ? wurde bestätigt.

Die Analysten äußerten sich zuversichtlich, dass der Software-Hersteller die Prognosen für das vierte Quartal erfüllen werde. Mit den Schätzungen, wie oft sich die neue Xbox verkaufen werde, sei die Unternehmensführung recht zurückhaltend gewesen. Gardner und Noser erwarten, dass im vierten Quartal 1,5 Mill. Spielekonsolen ausgeliefert werden. Schließlich laufe in dieser Zeit das Weihnachtsgeschäft.

Für die ersten beiden Quartale des kommenden Geschäftsjahres waren die Experten weniger optimistisch: Die Umsätze mit der Xbox sollen laut Unternehmens führung dann auf 600 und 800 Mill. $ steigen. Angesichts der wirtschaftlichen Schwäche in Japan und Europa seien das recht aggressive Schätzungen. Sollte Microsoft aber im kommenden Jahr gezwungen sein, die Preise zu senken, werden die Verluste bei der Xbox größer sein als bislang erwartet. Die Analysten raten Anlegern deshalb, ihre Positionen zurückzuschrauben.

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