Anleger verunsichert
Geringerer Auftragseingang belastet Pfeiffer-Aktien

rtr FRANKFURT. Die Aktien der am Neuen Markt gelisteten Pfeiffer Vacuum AG sind am Dienstag nach Einschätzung von Händlern auf Grund eines rückläufigen Auftragseinganges im ersten Quartal 2001 um über vier Prozent auf 46,91 Euro gefallen. "Wegen der Auftragslage und den unsicheren Konjunkturaussichten in den USA sind die Anleger nun ein wenig verunsichert", sagte ein Händler. Pfeiffer sei jedoch ein solides Unternehmen und die Quartalszahlen hätten durchaus wieder überzeugt. "Die Zukunft ist aber wichtiger als die Gegenwart", hieß es. Um ein genaueres Bild über die Zukunftsperspektiven des Herstellers von Vakuumpumpen zu bekommen, müsse das zweite Quartal abgewartet werden, hieß es.

Pfeiffer Vaccum hatte am Morgen mitgeteilt, im ersten Quartal 2001 bei leicht steigendem Umsatz das Nachsteuerergebnis um über 46 % auf 5,6 Mill. Euro (Vorjahresquartal 3,9) verbessert zu haben. Daraus ergebe sich ein Ergebnis je Aktie von 0,65 Euro nach zuvor 0,46 Euro. Der Auftragseingang sei allerdings mit 47,1 Mill. Euro um 9,1 % hinter dem Vorjahreswert zurück geblieben. Trotz der schwächeren Konjunkturaussichten in den USA und Europa hält Pfeiffer nach den Worten von Finanzvorstand Wilfried Glaum an seinen Prognosen für das Gesamtjahr 2001 fest.

Die im Blue Chip-Index Nemax50 notierten Anteilsscheine markierten Mitte März mit 33,80 Euro ein Jahrestief. Den höchsten Stand des laufenden Jahres erreichten die Papiere mit 52,45 Euro Mitte Februar.

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