Anleger warten ab
Deutsche Bank nach Spekulationen um Wertberichtigungen im Minus

Spekulationen um zusätzlichen Wertberichtigungsbedarf bei der Deutschen Bank haben am Montag den Aktienkurs des Kreditinstituts belastet.

Reuters FRANKFURT. Die Papiere gaben in der ersten Handelsstunde knapp ein Prozent nach auf 66,74 Euro, während der Dax fast nur 0,3 Prozent leichter tendierte.

Mit Blick auf den relativ moderaten Kursabschlag sagten Händler, viele Anleger warteten offenbar ab, ob sich der Zeitungsbericht überhaupt bewahrheite und wie hoch die zusätzlichen Wertberichtigungen in diesem Fall ausfielen. Die Deutsche Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.

Dem US-Wirtschaftsblatt "Business" zufolge sollen im Zusammenhang mit den Übernahmen der US Bankers Trust-Finanzinstitute und Scudder Asset Management im zweiten Quartal bis zu 8,9 Milliarden Dollar (rund 8,9 Milliarden Euro) an Unternehmenswerten und sonstigen Aufwendungen abgeschrieben werden.

In der Branche gilt es allerdings als nahezu ausgeschlossen, dass eine derart hohe Summe in einem einzigen Quartal wertberichtigt wird.

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