Anleihe über 300 Mill. Euro: Fresenius plant Anleihe in der nächsten Woche

Anleihe über 300 Mill. Euro
Fresenius plant Anleihe in der nächsten Woche

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius wird seine geplante Anleihe über 300 Millionen Euro nach Angaben von mit der Transaktion vertrauten Kreisen in der kommenden Woche begeben.

Reuters FRANKFURT. Das Papier werde von der Konzerntochter Fresenius Finance ausgegeben und im Jahr 2009 fällig, erfuhr Reuters am Mittwoch aus den Kreisen. Europaweite Präsentationen für potenzielle Investoren (Roadshow) würden am Donnerstag starten und bis zum Dienstag gehen. Die Konsortialführer Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein and WestLB werden die genauen Konditionen für die Anleihe (Pricing) den Angaben zufolge am 16. oder 17. April festlegen.

Die im MDax gelistete Fresenius hatte Ende vergangener Woche mitgeteilt, die Anleihe werde zur Refinanzierung bestehender Schulden benutzt. Der Bond soll unter anderem in Europa und den USA privat platziert werden.

Die Rating-Agentur Moody's bestätigte vergangene Woche das Emittentenrating von "Ba1" für Fresenius und stufte die geplante Emission entsprechend ein. Mit der Note "Ba1" bewertet die Agentur die langfristigen Verbindlichkeiten von Fresenius inklusive der geplanten Anleihe als "Ramsch-Anleihen". Damit muss das Unternehmen bei einer Emission hohe Renditen bieten, um Käufer zu finden.

Trotz des "Ramsch-Status" liegt "Ba1" noch genau in der Mitte der von Moody's verwendeten Bewertungsskala. Die Note liegt auch genau zwischen der Investment-Stufe und der spekulativen Ebene. Marktteilnehmern zufolge liegt die Ausfallwahrscheinlichkeit einer "Ba1"-Anleihe nach einem Jahr unter 0,5 Prozent. In der gesamten sechsjährigen Laufzeit des angekündigten Fresenius-Bonds würde die Wahrscheinlichkeit, dass die Schulden nicht getilgt werden, bei gleich bleibendem Rating auf rund sieben Prozent steigen.

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