Anleihemärkte werden weiterhin als unterbewertet eingestuft
Fondsmanager befürchten weitere Dollar-Verluste

Viele Fondsmanager fürchten angesichts des hohen US-Leistungsbilanz- und Budgetdefizits weitere Verluste für den US-Dollar und beginnen sich gegen Dollar-Verluste abzusichern.

vwd WIEN. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Umfrage der Investmentbank Merrill Lynch unter 314 Fondsmanagern. 53 Prozent der Befragten halten den US-Dollar laut der April-Umfrage auf dem aktuellen Niveau für überbewertet, im März lag der entsprechende Anteil lediglich bei 38 Prozent. 25 Prozent der zwischen 3. April und 10. April befragten Vermögensverwalter haben daher Teile ihres Dollar-Währungsrisikos bereits abgesichert.

Zehn Prozent haben laut der Umfrage ihr gesamtes Dollar-Risiko gesichert. Leicht zurückgegangen ist der Optimismus der Fondsmanager für den Ausblick der Aktienmärkte. Zwar halten noch immer 46 Prozent der Befragten die Aktienbörsen auf dem aktuellen Kursniveau für unterbewertet. Der Anteil ist damit aber gegenüber dem letzten Monat zurückgegangen. Im März hatten noch 51 Prozent der Fondsmanager die Börsen als unterbewertet eingestuft. Auch sehen nun nur mehr 34 Prozent der Fondsmanager die Börsen als überverkauft an, im März lag dieser Anteil noch bei 72 Prozent.

Auch der Anteil der Befragten, die ein höheres Aktienkursniveau in zwölf Monaten erwarten, ging zurück. Mit 69 Prozent lag der entsprechende Anteil auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten. Die Anleihenmärkte werden wie schon im Vormonat von 64 Prozent der Fondsstrategen für unterbewertet gehalten.

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