Anleihen und Gold gefallen - Euro am Nachmittag wieder etwas erholt: Euro macht wieder Boden gut

Anleihen und Gold gefallen - Euro am Nachmittag wieder etwas erholt
Euro macht wieder Boden gut

Der Euro kann sich am Dienstagnachmittag an den Devisenmärkten von seinem Schwächeanfall wieder etwas erholen. Händler meinen, damit konsolidiere nun der Dollar etwas. Der Euro ist wieder über die Marke von 1,07 $ gestiegen und wird gegen 16.40 Uhr MEZ mit 1,0710 $ gehandelt, nachdem er am Mittag Richtung 1,06 $ zurückgefallen war.

vwd FRANKFURT. Die Dollar-Bullen orientieren sich dagegen weiter am japanischen Yen, denn der kann sich nicht so stark erholen wie der Euro. Hier säßen Marktteilnehmer weiterhin auf großen Terminmarkt-Positionen, mit denen sie auf einen steigenden Yen und einen fallenden Dollar gesetzt hätten. Massive Auflösungsgeschäfte dieser Positionen, sogenannte Deckungskäufe, verhinderten nun eine stärkere Erholung des Yen. Dabei gehe die Spekulation um, nach dem Wechsel in der Führung der japanischen Zentralbank im März könnte Japan sehr viel interventionsbereiter an den Devisenmärkten sein und mit Dollar-Käufen einen erneuten Schub des Yen nach oben verhindern.

Sollte der Dollar über die Marke von 122 Yen steigen, könne sich die Dollar-Erholung zum Yen stark ausweiten, heißt es. Dann könnte auch der Euro im Sog des Yen wieder unter Druck geraten. Zum Euro-Dollar heißt es, nach dem Bruch des Euro-Aufwärtstrends und dem Bruch der Unterstützung bei 1,0695 $ habe der Euro zunächst die Unterstützung bei 1,0630 $ verteidigt und dann die Marke von 1,0695 $ zurückgewonnen. Damit könnte sich zunächst eine Seitwärtsbewegung zwischen 1,0630 $ und dem jüngsten Euro-Hoch bei 1,0935 $ durchsetzen. Darunter sei der Euro bei 1,0580 und 1,0525 $ stärker unterstützt.

Das Gold hat sich nach der Talfahrt vom Montag etwas erholt, die Feinunze wurde zum Londoner Nachmittags-Fixing mit 364,00 $ bezahlt nach einem Londoner Vormittagsfixing von 362,15 $.

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