Anlysten rechnen mit weiteren Verlusten
Infineon steckt in der Halbleiterkrise fest

Der Halbleiter-Hersteller Infineon Technologies hat wegen des erneuten Preisrückgangs bei Speicherchips nach der Einschätzung von Analysten seine Verluste im dritten Quartal nicht weiter verringern können.

Reuters FRANKFURT/M. Von Reuters befragte Analysten rechnen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 mit einem operativen Verlust (Ebit) von 192 Millionen Euro. Im Vorquartal hatte Infineon noch von einer ersten Erholung der Preise für Speicherchips profitiert und seinen Verlust vor Zinsen und Steuern um fast 70 Prozent auf 178 Millionen Euro verringert. Danach waren die Preise aber wieder etwas gesunken. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern auf dem Höhepunkt der Halbleiterkrise einen operativen Verlust von 598 Millionen Euro verbucht.

Beim Umsatz rechnen die Experten im Durchschnitt mit einem Rückgang gegenüber dem zweiten Quartal auf rund 1,33 (Q2: 1,39) Milliarden Euro. Infineon will seine Zahlen für die ersten neun Monate und das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 am Freitag veröffentlichen.

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