Annäherung zeichnet sich ab
Ringen um Buchmessen-Standort

In das seit Wochen dauernde Ringen um den Verbleib der Buchmesse in Frankfurt ist Bewegung gekommen. Messe-Gesellschaft und Hoteliers signalisierten am Dienstag Zugeständnisse an die Organisatoren der weltgrößten Bücherschau.

HB/dpa FRANKFURT/M. Bei einem Gespräch der Frankfurter Messe und der Buchmesse erklärten sich beide Seiten bereit, einen Kooperationsvertrag zu schließen. Danach könnte künftig die Messegesellschaft als Dienstleister den technischen und organisatorischen Ablauf der Bücherschau übernehmen. Die Buchmesse würde sich auf die inhaltliche Ausrichtung konzentrieren. Rund 40 Frankfurter Hotels erklärten, dass sie 2004 ihre Preise nicht erhöhen wollen.

Wie ein Sprecher der Frankfurter Messe sagte, könnte die neue Vereinbarung für die Buchmesse zu erheblichen Kosteneinsparungen führen. Buchmessen-Direktor Volker Neumann wollte sich dazu nicht äußern. Er hatte Anfang des Jahres wegen zu hoher Standkosten für die Aussteller und zu hoher Hotelpreise mit einem Umzug der Buchmesse nach München gedroht.

Die geplante neue Zusammenarbeit zwischen der Frankfurter Messegesellschaft und der Buchmesse geht zurück auf einen Vorschlag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der die Bücherschau in Frankfurt veranstaltet. Wie es von der Frankfurter Messe weiter hieß, sollen die Verhandlungen über die Rahmenvereinbarung nach Abschluss der Leipziger Buchmesse fortgesetzt werden. In der Erklärung der 40 großen Frankfurter Hotels, die meist zu Hotelketten verschiedener Preiskategorien gehören, wird der Buchmesse zugesichert, dass die Zimmerpreise im kommenden Jahr auf dem Niveau von 2003 bleiben sollen.

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