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Anni Friesinger klagt über neugierige Medien

Die Eisschnellläuferin, die sich zwecks Promotion auch schon mal für den Fotografen entblättert, beschwert sich nun über Eingriffe in ihre Privatsphäre.

dpa HEERENVEEN. Die alte und neue Allround-Weltmeisterin Anni Friesinger hat am Ende der Eisschnelllauf-Saison Eingriffe der Medien in ihre Privatsphäre beklagt. "Es war ein Super-Jahr für mich. Aber alles hat seine Sonnen- und Schattenseiten. Wenn die Erfolge so groß werden, kommt auch alles Private in die Öffentlichkeit. Und das mag ich nicht", erklärte die 25-jährige Inzellerin. Sie spielte damit auf von der Boulevardpresse geprägte Begriffe wie das "Busen-Duell" oder die Neid-Kampagne zwischen ihr und Claudia Pechstein sowie ihre private Beziehung zum belgischen Läufer Bart Veldkamp an.

"Für meine Formen kann ich doch nichts, und reine Aktfotos habe ich nie gemacht. Das, was ich an Promotion gemacht habe, dazu stehe ich", sagte sie in Heerenveen und bedauerte, dass oftmals in der Öffentlichkeit der Blick vom rein sportlichen Geschehen weg ging. "Doch das konnte auch mein Management nicht verhindern." Sie habe in diesem Jahr viel dazu gelernt und sei um viele Erfahrungen reicher geworden. "Aber groß verändern werde ich mich nicht. Ich bin wie ich bin", sagte sie.

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