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Anonyme Internetberatung für Cannabis-Ausstieg

Köln (dpa)- Mit einem Beratungsprogramm im Internet will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Ausstieg aus dem Cannabiskonsum helfen.

Köln (dpa)- Mit einem Beratungsprogramm im Internet will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Ausstieg aus dem Cannabiskonsum helfen.

"Wir müssen in der Bevölkerung noch stärker bekannt machen, dass Cannabis mehr Risiken aufweist, als gemeinhin angenommen wird", sagte Direktorin Elisabeth Pott am Freitag in Köln. Das anonyme und kostenlose Ausstiegsprogramm "Quit The Shit" richte sich an Konsumenten, die über herkömmliche Systeme nicht angesprochen würden.

Der Konsum der Droge sei bei Jugendlichen weit verbreitet und beginne immer früher, sagte Pott. 40 % aller 18- bis 24- Jährigen hätten schon einmal Cannabis probiert, viele würden regelmäßig kiffen. Cannabiskonsum könne sinkende Leistungsfähigkeit, psychische Abhängigkeit und Depressionen verursachen. Die Behandlungszahlen mit der Diagnose "Cannabis-Störung" seien von 2 600 Fällen im Jahr 1992 auf 14 700 Fälle im Jahr 2002 gestiegen.

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