Anpassung an das 21. Jahrhundert
CSU will Soziale Marktwirtschaft zum Wahlkampfthema machen

dpa MÜNCHEN. Die CSU will das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickeln und damit ihr wirtschaftspolitisches Profil für den Bundestagswahlkampf 2002 schärfen. Ziel sei es, die Überlegungen von CDU und CSU abschließend in ein gemeinsames Konzept zu bündeln und damit klar gegen die "Neue Mitte" der SPD Position zu beziehen, sagte am Donnerstag in München der Vorsitzende der CSU - Grundsatzkommission, Alois Glück.

Nach seinen Worten müsse die Soziale Marktwirtschaft den Anforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Dazu gehörten unter anderem die Internationalisierung der Wirtschaft, der Umbruch in der Arbeitsorganisation und die besondere Bedeutung von Bildung und Weiterbildung.

Das Reformprojekt habe zum Ziel, einen Weg zu gestalten, mit dem Deutschland gleichermaßen leistungsfähiger und menschlicher wird, sagte Glück. Die CSU-Grundsatzkommission werde ihre Vorstellungen nun zusammen mit externen Experten erarbeiten. Auf dem Parteitag im Herbst nächsten Jahres soll dann ein entsprechendes Beschlusspapier verabschiedet werden.

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