Anpassung an das EU-Rechtssystem steht an
EU-Beitritt hat Priorität in der polnischen Politik

dpa WARSCHAU. In der Parlamentsdebatte über die polnische EU- Integration hat der polnische Ministerpräsident Jerzy Buzek am Freitag die Mitgliedschaft in der Europäischen Union als Priorität seiner Regierung bezeichnet. Gleichzeitig bedauerte der konservative Regierungschef vor den Sejm-Abgeordneten in Warschau, dass der Fortschritt der Beitrittsverhandlungen für die polnische Seite nicht zufriedenstellend gewesen sei. Die polnischen Verhandlungsführer hätten sowohl Portugal als auch Frankreich als EU-Vorsitzende vergeblich um eine Beschleunigung der Verhandlungen gebeten, sagte Buzek.

Mit Blick auf den neuen Fortschrittsbericht der EU-Kommission im Herbst kommenden Jahres kündigte Buzek eine Beschleunigung der Arbeit der polnischen Legislative bei der Anpassung an das EU-Rechtssystem an. Der nächste Bericht werde "entscheidenden Einfluss" auf die Reihenfolge und Zusammensetzung der ersten Kandidatengruppe haben, die in die EU aufgenommen wird, betonte er.

Polen, das größte Land der ost- und mitteleuropäischen Beitrittskandidaten, strebt eine Mitgliedschaft in der ersten Runde der EU-Erweiterung an. Anfang 2003 will Polen für den Beitritt bereit sein.

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