Anpfiff gegen Südkorea am Sonntag
Fünf Veränderungen in Klinsmanns Elf

Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann mischt die Nationalelf für das Spiel gegen Südkorea ordentlich durch. Drei Stuttgarter, ein Herthaner und ein Bayer dürfen von Beginn an ran.

HB BERLIN. Bundestrainer Jürgen Klinsmann wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Südkorea auf mindestens fünf Positionen verändern. Nach dem 3:0 über Japan sind die nachgereisten Stuttgarter Kevin Kuranyi, Philipp Lahm und Andreas Hinkel neu in der Anfangself. Der Bundestrainer kündigte am Samstag in Busan auch den Einsatz von Verteidiger Arne Friedrich von Hertha BSC an.

Aufgrund einer Verletzungspause kommt Friedrich unter Klinsmann am Sonntag im «Busan Asiad Main Stadium», (11.00 Uhr/ARD) erstmals zum Einsatz. Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München und Tim Borowski von Werder Bremen werden im Mittelfeld eingesetzt. Für Patrick Owomoyela, Per Mertesacker, Christian Schulz, Gerald Asamoah und Lukas Podolski heißt es pausieren.

«Wir wollen die Reise erfolgreich weiter gestalten. Wir stufen Südkorea höher ein als Thailand, und darum werden wir mit den Leistungsträgern ins Spiel gehen», verkündete Klinsmann am Samstag. Dazu gehört neben Bernd Schneider, Christian Wörns und Oliver Kahn vor allem Kapitän Michael Ballack. Gegen Südkorea wird er zum 50. Mal im DFB-Trikot auflaufen. Erneut ist für den Bayern-Profi, der gegen Japan ein Tor erzielte, die offensive, zentrale Mittelfeldposition vorgesehen. Obwohl das 4-3-3-System gegen Japan sehr erfolgreich war, wird Klinsmann gegen Südkorea wie bewährt 4-4-2 spielen lassen.

Von dem 21-köpfigen Aufgebot ist lediglich Thomas Brdaric derzeit nicht voll belastbar. Der Stürmer des VfL Wolfsburg laboriert noch immer an einer Fußverletzung, die er sich im Training bei einem Zweikampf mit Patrick Owomoyela zugezogen hatte. Der 29-Jährige hofft, dass er bis zum letzten Spiel der Asienreise am Dienstag in Bangkok gegen Thailand wieder fit ist.

Die Chancen für den dritten deutschen Sieg im dritten Spiel gegen die Südkoreaner stehen gut. Denn auch die Südkoreaner haben ähnlich wie vor zwei Tagen Japan Personalprobleme. Dem Team um Angreifer Du Ri Cha vom Zweitligisten Eintracht Frankfurt fehlen wichtige Leistungsträger, die von ihren europäischen Vereinen keine Freigabe erhalten hatten. Trotzdem warnte Klinsmann davor, den Gegner zu unterschätzen: «Wir sind gut vorbereitet, da kommt ein schwerer Brocken auf uns zu.»

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