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Anschläge auf New Yorker U-Bahnstation vereitelt

Kurz vor dem Wahlparteitag der Republikaner in New York sind zwei Männer unter dem Verdacht verhaftet worden, eine Serie von Terroranschlägen geplant zu haben. Allerdings hätten die beiden - ein Pakistani und ein US-Bürger - keine Anschläge gegen den Parteikonvent vorgehabt, hieß es am Sonntag bei der Polizei.

dpa NEW YORK. Kurz vor dem Wahlparteitag der Republikaner in New York sind zwei Männer unter dem Verdacht verhaftet worden, eine Serie von Terroranschlägen geplant zu haben. Allerdings hätten die beiden - ein Pakistani und ein US-Bürger - keine Anschläge gegen den Parteikonvent vorgehabt, hieß es am Sonntag bei der Polizei.

Sie hätten auch keine Verbindungen zur El Kaida oder einer anderen internationalen Terrororganisationen, erklärte New Yorks Polizeichef Raymond Kelly. "Sie hatten keinen Sprengstoff in ihrem Besitz. Sie haben aber Hass auf Amerika geäußert." Bei einer Anhörung vor dem Haftrichter wurden die Männer am Samstagabend (Ortszeit) beschuldigt, mehrere potenzielle Ziele für Anschläge ausgekundschaftet zu haben.

Dazu gehörten laut Polizei die U-Bahnstationen Herald Square und Times Square, die nicht weit vom Madison Square Garden entfernt sind, wo am Montag der Republikaner-Parteitag beginnt. Sie hätten zudem auf Lageskizzen drei Polizeistationen, ein Gefängnis und die Verrazano- Brücke eingezeichnet, die Manhattan und Staten Island verbindet.

Die beiden Männer im Alter von 19 und 21 Jahren waren der Polizei nach eigenen Angaben bereits vor einem Jahr durch die verdeckte Beobachtung einer moslemischen Gruppe im New Yorker Bezirk Brooklyn aufgefallen. Sie hätten in dieser Gruppe anti-amerikanische und anti- semitische Äußerungen von sich gegeben und geprahlt, dass sie gern Bombenanschläge verüben würden.

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