Anschläge scheinen weiterhin möglich
Sorgen vor Entführungen belasten Airlines-Aktien

Auf Grund neuer Sorgen vor terroristischen Anschlägen haben die Aktien europäischer Luftfahrtgesellschaften am Montag nach Einschätzung von Analysten nachgegeben.

Reuters Frankfurt. Hintergrund sei die Festnahme eines potenziellen Flugzeugentführers in Schweden.

Die Lufthansa-Aktie büßte am Montag gut fünf Prozent auf 12,26 Euro ein und führte damit die Verliererliste des Deutschen Aktienindex an. Der deutsche Blue-Chip-Index lag zeitgleich 2,15 Prozent im Minus bei 3633 Punkten. Die Papiere von British Airways gaben 4,3 Prozent nach, Air France-Titel verbilligten sich um 2,4 Prozent.

Die schwedische Polizei gab am Montag bekannt, dass eine vergangene Woche beim Betreten eines Flugzeugs festgenommene Person die Maschine vermutlich entführen wollte. Der Mann hatte versucht, eine Pistole an Bord zu schmuggeln. Dies zeige klar, dass Anschläge weiterhin möglich seien, sagte Gert Zonneveld, Analyst der WestLB in London.

Knapp ein Jahr nach den Anschlägen in den USA habe der Fall in Schweden die Gefahr erneut ins Gedächtnis gerufen, dass Flugzeuge als Waffe benutzt werden könnten, sagten Analysten. Am 11. September 2001 waren Attentäter mit gekaperten Linienmaschinen in das World Trade Center in New York geflogen, hatten diese völlig zerstört und dabei eine große Anzahl von Menschen getötet.

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