Anschlag auf US-Truppen in Kuwait
US-Soldat warf Granate auf eigene Kameraden

Bei einem Granatenanschlag auf ein Lager der im Norden Kuwaits stationierten US-Truppen sind US-Militärangaben zufolge 13 Soldaten verletzt worden.

dpa KAIRO. Ein junger US-Soldat hat in der Nacht zum Sonntag in einem Militärlager in Kuwait eine Bombe auf seine eigenen Kameraden geworfen. Nach einem Bericht der BBC gab es dabei einen Toten und 13 Verletzte.

Sechs Personen sollen dabei lebensgefährlich verletzt worden sein. Der Täter wird gegenwärtig verhört. Seine Motive seien noch unklar, sagte ein Militärsprecher in Kuwait. Journalisten berichteten, das Ziel des Anschlags sei der militärische Vorgesetzte gewesen, den der Täter gehasst habe, weil er sich zurückgestellt fühlte.

Das Lager mit der Bezeichnung "Camp Pennsylvania" ist Stützpunkt der 1. Brigade der 101. US-Luftlande-Division. Seit Ende des Golfkriegs 1991 sind Tausende US-Soldaten in Kuwait stationiert. In den vergangenen Monaten hatte es in Kuwait wiederholt Attentate auf Angehörige der US-Truppen gegeben. Deshalb wurde zunächst ein terroristischer Hintergrund für den Anschlag vermutet.

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