Anschlag in Jerusalem der blutigste seit dem 1. Juni
Die schwersten anti-israelischen Anschläge der El-Aksa-Intifada

Erneut hat ein schwerer Anschlag am Donnerstag Jerusalem erschüttert. Nach ersten Angaben der Polizei sprengte sich ein palästinensischer Selbstmordattentäter in einer Jerusalemer Pizzeria in die Luft und riss zahlreiche Gäste und Passanten mit in den Tod.

afp JERUSALEM. Es handelt sich um den blutigsten anti-israelischen Anschlag seit dem 1. Juni, als sich ein junger Palästinenser vor einer Strand-Disco in Tel Aviv in die Luft sprengte und 20 Jugendliche tötete. Dokumentiert sind hier nun die schwersten Anschläge seit dem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon auf dem Jerusalemer Tempelberg Ende September vergangenen Jahres, der als Auslöser der Gewalt gilt.

2000:

2. November: Bei der Explosion einer Autobombe in einem belebten Viertel in Westjerusalem sterben zwei Israelis. Elf Menschen werden verletzt.

20. November: Bei einem Bombenanschlag auf einen Schulbus im südlichen Gazastreifen werden zwei jüdische Siedler getötet und neun Menschen, unter ihnen fünf Kinder, zum Teil schwer verletzt.

2001

14. Februar: Ein palästinensischer Busfahrer rast nahe Tel Aviv in eine Gruppe von Soldaten und Zivilisten. Acht Israelis, unter ihnen sieben Soldaten, werden getötet und 21 Menschen verletzt.

4. März: Bei einer Bombenexplosion in Netanja werden vier Menschen getötet, unter ihnen der Bombenleger. 45 Menschen werden verletzt, einige von ihnen schwer.

28. März: Bei einem Anschlag auf eine Tankstelle in Kfar Saba sterben zwei israelische Teenager und der Selbstmordattentäter.

18. Mai: Ein Selbstmordattentäter reißt in einem Einkaufszentrum in Netanja mindestens sechs Menschen mit in den Tod. Mehr als 100 Menschen werden verletzt.

1. Juni: Vor einer Strand-Disco in Tel Aviv sprengt ein palästinensischer Selbstmordattentäter sich selbst und 20 Jugendliche in die Luft. Mehr als 100 Menschen werden verletzt.

9. August: Bei einem Bombenanschlag in einer vollbesetzten Pizzeria im Zentrum von Jerusalem werden mindestens achtzehn Menschen getötet und 90 verletzt. Es handelt sich um das blutigste Attentat in Jerusalem seit Beginn der El-Aksa-Intifada.

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