Anstieg der Pkw-Importe
VW in China unter Druck

Die Volkswagen AG, Wolfsburg, will die Produktionskosten der zusammen mit chinesischen Joint-Venture-Partnern hergestellten Automobile deutlich senken.

vwd PEKING. Einem Artikel des "Wall Street Journal Europe" (WSJE) vom Donnerstag zufolge befürchtet VW sonst, in China nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein. Der für die Asien-Pazifik-Region zuständige VW-Manager Bernd Leissner sagte im Gespräch mit der Zeitung, nach dem Beitritt zur Welthandelsorganisation im vergangenen Dezember sei in China mit einem deutlichen Anstieg der Pkw-Importe zu rechnen. Grund sei die Verringerung der Importzölle.

So geht Leissner davon aus, dass im laufenden Jahr nur noch Zölle von 43,8 bis 50 % erhoben werden. Im Jahr 2001 seien es noch 80 bis 100 % gewesen. Diese Entwicklung setze VW und ihre chinesischen Partnerunternehmen Shanghai Automotive Industry Corp sowie First Automobile Works unter Druck. Jedoch werde es gelingen, die Kosten innerhalb eines Jahres in den Griff zu bekommen, kündigte der Manager an. Seinen Angaben zufolge ist die Herstellung bestimmter Komponenten in China zur Zeit um zehn bis 80 % teurer als in anderen Ländern.

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