Anstieg seit dem Sommer
Benzinpreise in Deutschland stabil

Die Benzinpreise in Deutschland haben sich nach dem Preistief vom Sommer wieder stabilisiert. Der Terroranschlag in den USA hat nach Auskunft der deutschen Mineralölkonzerne vom Freitag bislang keinen messbaren Einfluss auf die deutschen Energiepreise gehabt.

dpa HAMBURG. Heizöl und Diesel haben sich zwar im Wochenvergleich verteuert, doch entspreche der Preisanstieg ungefähr dem Muster der Jahreszeit. "Von September bis Oktober werden die Vorräte für den Winter aufgefüllt und der Preis steigt", sagte Karl-Heinz Schult- Bornemann von der ExxonMobil in Hamburg.

Für einen Liter Normalbenzin müssen die Autofahrer im bundesweiten Durchschnitt 1,99 DM bezahlen, für Superbenzin 2,03 DM und für Super Plus 2,12 DM. Das ist gut ein Pfennig mehr als vor einer Woche, doch hatten die Ölkonzerne die Preise bereits vor dem Anschlag am Dienstag in einer der regelmäßigen Preisrunden um vier Pfennig angehoben. Seitdem sind die Preise wieder gesunken. Ein Liter Dieselkraftstoff kostet 1,64 DM, drei Pfennig mehr als vor einer Woche.

Das Preisniveau hat sich seit den Tiefständen im Sommer, als Normalbenzin 1,92 DM je Liter kostete, etwas erhöht. Das liegt auch daran, dass der Rohölpreis mit rund 28 bis 29 $ für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent um rund fünf bis sechs $ höher liegt als im Juli. Die Benzinpreise sind aber nach wie vor deutlich günstiger als im Mai, als mit einem Literpreis von 2,19 DM für Normalbenzin der bisherige Höchststand erreicht wurde.

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