Anteil der Cobra-Aktionäre durch Kapitalerhöhung verwässert
Cobra fordert Hauptversammlung der Commerzbank

Die Investorengruppe um die Beteiligungsgesellschaft CoBra hat eine außerordentliche Hauptversammlung der Commerzbank gefordert.

dpa-afx FRANKFURT. Die Investorengruppe um die Beteiligungsgesellschaft Cobra hat eine außerordentliche Hauptversammlung der Commerzbank gefordert. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Danach verlange die Gruppe eine Sonderprüfung der jüngsten Kapitalerhöhung der Bank, an der sie nicht beteiligt worden ist. Mit dieser Kapitalerhöhung sei der Anteil der von der Cobra vertretenen Aktionäre verwässert worden.

Darüber hinaus gingen die neuen Aktien zu einem viel zu niedrigen Preis ausschließlich an den italienischen Versicherer Generali , hieß es. Dadurch sei allen anderen Anteilseignern ein Schaden entstanden. Außerdem wolle die Cobra auch über ein Misstrauensvotum gegen den Vorstand und über Schadensersatzansprüche abstimmen lassen.

Nach Ansicht der Commerzbank sei der per Fax eingegangene Antrag bislang unvollständig. Sie forderte die Investoren auf, zu belegen, dass sie mehr als 5 % an den Commerzbank-Aktien halten - und zwar länger als drei Monate. Commerzbank-Chef Martin Kohlhaussen bestätigte gegenüber dem Nachrichtenmagazin, dass bereits verhandelt würde. Sobald die Unterlagen vollständig seien, muss die Bank binnen drei Wochen den Antrag prüfen und dann binnen eines Monats die Hauptversammlung einberufen.

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