Anteile an ST Microelectronics stehen zum Verkauf
Finmeccanica setzt auf Raumfahrt

PALERMO. Die teilstaatliche italienische Finmeccanica erwägt, ihre Beteiligung am größten europäischen Chiphersteller, der ST Microelectronics (STM), zu reduzieren oder zu verkaufen. Vorstandschef Alberto Lina sagte im Gespräch mit dem Handelsblatt, dass Finmeccanica sich künftig auf die Kerngeschäftsfelder Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung konzentrieren wolle. Für Investitionen in diese Bereiche könnte der Erlös aus dem 22,4%-Anteil an STM genutzt werden. Er hat einen Börsenwert von knapp 9 Mrd. Euro. Da Finmeccanica die Beteiligung nur indirekt, gemeinsam mit einer staatlichen französischen Holding von France Télécom und Alcatel, hält, würde Lina für eine solche Operation die Zustimmung der Partner benötigen. Nachdem France Télécom aber bereits signalisiert hat, ihren Anteil von ca. 5% verkaufen zu wollen, scheint dies eine bloße Formfrage zu sein. Außerdem kündigte Lina die Bündelung aller europäischen Aktivitäten in der Raketenherstellung an.

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