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Anthill-Konsortium ist "Überraschung" bei italienischer UMTS-Auktion

vwd/APA Rom. Das italienische Telekom-Konsortium Anthill, das am Donnerstag als achter Bieter seine Bewerbung für eine der fünf Mobilfunklizenzen der dritten Generation (UMTS) eingereicht hat, ist die große Überraschung für die Experten, die bis zuletzt in Italien mit sieben Bewerbern gerechnet hatten. Anthill ist ein Konsortium von Industriellen und Investoren aus der süditalienischen Stadt Matera, wie der Geschäftsführer der Gruppe, Nicola Piccenna, bekannt gab. Technologischer Partner des Konsortiums ist der französische Elektronik-Konzern Alcatel SA, Paris, der jedoch nicht Mitglied des Konsortiums ist.

"Der Aktionärskreis von Anthill muss noch definiert werden, wir werden in den nächsten Tagen nähere Details bekannt geben", betonte Piccenna. Er zeigte sich bewusst, dass das Konsortium beträchtliche Ressourcen brauchen wird, um sich im Wettbewerb gegen die Mobilfunktochter der Telecom Italia TIM und der Vodafone-Tochter Omnitel zu behaupten. Beobachter sind der Ansicht, dass die Teilnahme von acht Bewerbern an der Auktion zu einer Erhöhung der Versteigerungspreise führen könnte, die jedoch um 30 % geringer als jene in Deutschland sein sollten.

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