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Anti-Baby-Pflaster in den USA zugelassen

Das erste Anti-Baby-Pflaster der Welt ist in den USA zugelassen worden. Das teilte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA auf ihrer Internetseite mit. Statt täglich die Pille zu nehmen, können Frauen sich künftig einmal pro Woche ein Pflaster auf Po, Schenkel oder Bauch kleben.

dpa WASHINGTON. Hersteller des Anti- Baby-Pflasters "Ortho-Evra" ist das Pharmaunternehmen Ortho-McNeil. Das neue Verhütungsmittel soll Anfang 2002 auf den US-Markt kommen.

"Ortho-Evra" sondert den Herstellerangaben zufolge ständig niedrige Dosen der Hormone Östrogen und Progestin ab, wodurch der Eisprung unterdrückt wird. Die Dosierung entspreche der von Anti- Baby-Pillen, hieß es. In einer Studie mit 3319 Teilnehmerinnen wurden 15 Frauen schwanger. Dabei zeigte sich laut FDA, dass das Pflaster bei einem Gewicht von mehr als 100 Kilogramm möglicherweise weniger wirksam sein könnte. Frauen mit einem vergleichbaren Gewicht sollten daher vorsichtshalber bei der Pille bleiben.

Bei den klinischen Tests zeigte sich, dass das Anti-Baby-Pflaster in 95 % der Fälle an seinem Platz blieb - trotz Duschen, Baden und Schwimmen. Die Monatspackung mit drei Pflastern - in der vierten Woche wird pausiert - soll im Preis einer monatlichen Pillenration entsprechen. Außer der Anti-Baby-Pille sind zur Verhütung derzeit unter anderem noch eine Monats- und eine Drei-Monats-Spritze sowie das Implantat Norplant mit einer Wirkzeit von mehreren Jahren auf dem Markt.

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