Antisemitismus-Streit
NRW-FDP will über Ultimatum beraten

Die FDP-Fraktion will sich nicht aus Berlin fernsteuern lassen. Deshalb will sie selbst über das Ultimatum von FDP-Chef Guido Westerwelle an seinen Stellvertreter Jürgen Möllemann beraten.

dpa DÜSSELDORF. Das kündigte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Horst Engel an. Westerwelle hatte von Möllemann den Ausschluss des umstrittenen Ex-Grünen Jamal Karsli bis zum kommenden Montag gefordert. Geschehe dies nicht, könne er mit Möllemann nicht mehr vertrauensvoll zusammen arbeiten.

Westerwelle hatte das Ultimatum mit neuerlichen Äußerungen Karslis begründet. Engel sagte, er kenne keine neuen Vorwürfe gegen Karsli. Auch der ehemalige FDP-Landesvorsitzende Joachim Schultz-Tornau zeigte sich von der Westerwelle-Forderung überrascht. Er wisse nichts von einem neuen Sachverhalt. Die Landtagsfraktion könne nicht von Berlin aus ferngesteuert werden.

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