Antivirenprogramme sollen helfen
US-Experten glauben nicht an "Code Red III"

US-amerikanische Computerexperten zweifeln an der Existenz des aus Südkorea gemeldeten Computerwurms. Keines der namhaften Viren-Labors konnte bisher bestätigen, dass tatsächlich eine dritte Variante des Wurms kursiert, der seit Anfang August zahlreiche Microsoft Internet Information Server (IIS) attackiert.

ddp SEOUL/WASHINGTON. "Wir glauben, dass es sich bei "Code Red III" nur um ein erneutes Auftreten von "Code Red II" handelt", sagte ein Manager des Antiviren-Softwareherstellers Network Associates US-Medienberichten zufolge.

Am Freitag hatte das südkoreanische Ministerium für Information und Kommunikation bei der Analyse von mehr als 43.000 Webservern eine dritte Variante von "Code Red" als Schuldigen ausgemacht. Die beschriebenen Symptome entsprechen den Medien-Berichten nach jedoch der bereits bekannten "Code Red"-Variante II. So soll auch der aus Südkorea gemeldete Wurm einen Denial of Service-Attack (Service-Verweigerungsangriff) auf einen Internet-Server vorbereiten und ein so genanntes Trojanisches Pferd auf den befallenen Servern installieren. Trojanische Pferde öffnen auf dem Server Hintertüren, die es dem Angreifer erlauben, die komplette Kontrolle über den Rechner zu erlangen.

Unterdessen hat die Network-Associates-Tochter McAfee mitgeteilt, dass sie den Trojaner in "Code Red II" entdeckt hat und die aktualisierten Antivirenprogramme des Herstellers dieses Schnüffelprogramm erkennen und entfernen.

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