Antrag eingereicht
Cargolifter fordert 45 Millionen Euro Fördermittel

Der insolvente Luftschiffbauer Cargolifter fordert vom Bund Fördergelder in Höhe von 45 Millionen Euro. Ein entsprechender Antrag auf so genannte ERP-Mittel sei in dieser Woche eingereicht worden, sagte Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning am Mittwoch.

HB/dpa BRAND. Bei der Gläubigerversammlung der Tochtergesellschaft Cargolifter Development GmbH zeichnete sich ab, dass die Gläubiger nicht ganz auf ihre Forderungen in Höhe von 15 Millionen Euro verzichten wollen.

Neben den 13 Tochtergesellschaften bestehen insbesondere Forderungen gegen die Cargolifter AG (Brand) in Höhe von nahezu 76 Millionen Euro. Seit Ende September ist das Unternehmen bemüht, private Gelder für die Reorganisation zusammenzubekommen. Seit einer Woche können die 72 000 Aktionäre Anleihen zum Stückpreis von 250 Euro zeichnen. "Es sind jedoch auf jeden Fall noch öffentliche Förderungen erforderlich", sagte Mönning. Politiker aus Bund und Land seien wieder am Zug und müssten unter Beweis stellen, ob sie zu Cargolifter als "nationalem Technologieprojekt" stünden.

Der Insolvenzverwalter betonte, es müsse so schnell wie möglich mit der Produktion des britischen Luftschiffes AT 10 am Standort Brand begonnen werden müsse. Die "Zeit des Lamentierens" sei jetzt vorbei. Auch Vorstand und Aufsichtsrat der Cargolifter AG müssten sich von noch existierenden eigenen Technikkonzepten verabschieden.

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