Antrag vom 18. August an möglich
Briefwahl wird immer beliebter

Der Gang zur Urne wird immer unbeliebter. Bei der Bundestagswahl stimmten bereits fast ein Viertel der Wahlberechtigten per Brief ab.

HB/dpa MÜNCHEN. Immer mehr Bürger verzichten auf einen Gang ins Wahllokal und geben ihre Stimme per Briefwahl ab. Anträge dazu können vom kommenden Montag an (18. August) bei der zuständigen Gemeinde gestellt werden. Am leichtesten geht es mit dem Formular, das der persönlichen Wahlberechtigung beiliegt. Diese muss spätestens bis Ende August verschickt sein. Einen Antrag auf Briefwahl kann stellen, wer am Wahltag nicht da ist oder nicht selbst zum Wahllokal gehen kann. Neben Alter, Krankheit oder Reise gilt auch ein Wochenendausflug als Grund. Die ausgefüllten Unterlagen - Stimmzettel plus unterschriebener Wahlschein - müssen so rechtzeitig zurückgeschickt werden, dass sie spätestens am Wahlsonntag um 18.00 Uhr bei der Gemeinde sind. Die Adresse steht vorgedruckt auf dem Wahlbrief. Als die Briefwahl 1958 für die Landtagswahl in Bayern eingeführt wurde, machten zwei Prozent der Wahlberechtigten von der Neuerung Gebrauch. Seither sind die Zahlen fast kontinuierlich gestiegen. Bei der Landtagswahl 1998 stimmten 19,8 Prozent der Wahlberechtigten mit Brief ab, bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr war es fast ein Viertel (22,7 Prozent).

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