Antrag wurde mit 138 zu 105 Stimmen zurückgewiesen
Misstrauensantrag gegen japanischen Ministerpräsident gescheitert

ap TOKIO. Im japanischen Parlament ist am Mittwoch ein Misstrauensantrag der Opposition gegen Ministerpräsident Yoshiro Mori gescheitert. In der nicht bindenden Entschließung war Moris sofortiger Rücktritt gefordert worden, weil er das Vertrauen der Menschen verloren habe. Der Antrag wurde mit 138 gegen 105 Stimmen zurückgewiesen, wie ein Parlamentssprecher mitteilte.

In der Bevölkerung ist die Zustimmung zu Mori unter 10 % gesunken. Sein baldiger Rücktritt wird erwartet. Allerdings will Mori noch den Haushalt für dieses Jahr durchbringen und sich am Montag mit US-Präsident George W. Bush und am 25. März mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Dem erst seit April vergangenen Jahres amtierenden Regierungschef wird persönliches Fehlverhalten vorgeworfen. Zudem bekam Mori die Wirtschaftskrise nicht in den Griff und wurde zuletzt zunehmend mit der Schwäche an den Finanzmärkten in Zusammenhang gebracht.

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