Antragsteller noch nicht bekannt
Berufung gegen Urteil zu Aktienumwandlung bei Metro eingelegt

Fünf Wochen, nachdem die Metro AG vor dem Kölner Landgericht einen Prozess gegen die Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien gewonnen hat, ist nach Konzernangaben ein Antrag auf Berufung eingelegt worden.

rtr DüSSELDORF. "Es liegt ein Antrag auf Berufung beim Oberlandesgericht vor", sagte ein Metro-Sprecher am Freitag auf Anfrage. Der Antragsteller sei noch nicht bekannt. Das Kölner Landgericht hatte Anfang März die Anfechtungsklage von vier Aktionären als unbegründet abgewiesen, die gegen die Pläne des Konzerns vorgegangen waren, die Vorzugsaktien in Stammaktien unter Zahlung einer Prämie in Höhe von 11,60 Euro pro Anteilsschein umzuwandeln.

Der zweitgrößte europäische Handelskonzern hatte im Oktober über 20,3 Mill. Vorzugsaktien umgetauscht. Dadurch flossen der Metro früheren Angaben zufolge 236 Mill. Euro zu. Der Handelskonzern begründete damals die Umwandlungspläne mit dem Ziel, seine Attraktivität am Kapitalmarkt sowie die Transparenz für deutsche und internationale Investoren zu verbessern. Der Metro-Sprecher sagte am Freitag weiter, die Berufung verzögere die Wirksamkeit dieser Aktion, obwohl auf der Hauptversammlung Anfang Juli 2000 eine breite Mehrheit für die Umwandlung gestimmt habe und mittlerweile knapp 90 % der Papiere getauscht worden seien.

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