Anzahl der Ministerien soll auf sieben reduziert werden
Böhmer will 13. Schuljahr und Gebietsreform kippen

Der designierte Ministerpräsident von Sachsen- Anhalt, Wolfgang Böhmer (CDU), will die Gebietsreform stoppen und das 13. Schuljahr wieder abschaffen. Das kündigte er in einem Gespräch mit der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag) an.

dpa HALLE. "Wir haben wirklich wichtigere Probleme, als uns mit uns selbst zu beschäftigen", begründete Böhmer seine Pläne zum Stopp der Gebietsreform. Notwendig sei vielmehr eine Verwaltungsreform. Zugleich kündigte er an, die als Pflicht eingeführte Grundschule mit festen Öffnungszeiten für die Zukunft so zu ändern, dass die Eltern nach dem Prinzip der Freiwilligkeit entscheiden könnten.

Nach Angaben des CDU-Politikers soll die Zahl der Ministerien in Sachsen-Anhalt nicht erhöht und auf maximal sieben reduziert werden. Der Bereich Arbeit solle künftig dem Wirtschaftsministerium, der Bereich Ernährungsüberwachung dem Sozialministerium angegliedert werden. Als erste Personalentscheidung kündigte Böhmer an, den früheren Justiz-Staatssekretär Rainer Robra zum Chef der Staatskanzlei ernennen zu wollen. Dafür solle die Funktion des Staatsministers geschaffen werden.

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