Anziehende Nachfrage kann Preise steigen lassen
Edle Zigarren als Spekulationsobjekt

Anziehende Nachfrage kann die Preise steigen lassen.

ap FRANKFURT. Edle Zigarren sind nicht nur etwas für verwöhnte Raucher, sie sind auch ein Spekulationsobjekt. So treibe Liebhaber der Havannas beispielsweise die Frage um, wie es nach dem Ende der Herrschaft Fidel Castros mit der Zigarrenproduktion in Kuba weitergehen wird, heißt es in einer Mitteilung der Dresdner Bank. Es sei kein Geheimnis, dass so mancher Zigarrenliebhaber - in Fachkreisen auch "Aficionados" genannt - Havannas horte und einlagere, um seinen Eigenbedarf zu sichern oder weil er auf Wertsteigerungen hoffe.

Seit Mitte der neunziger Jahre sind den Angaben zufolge edle Zigarren aus der Karibik, insbesondere aus Kuba in Deutschland immer beliebter. Seit 1995 hat der Zigarrenmarkt laut Bundesverband der Zigarrenindustrie kontinuierlich um zwei bis drei Prozent zugelegt. Der Import von Premiumzigarren aus Kuba habe sich von 1995 bis 1999 mehr als verdreifacht. 1999 wurden fast sieben Millionen Stück nach Deutschland eingeführt.

Da hochwertige Zigarren ein Naturprodukt sind, kann die Herstellung nicht beliebig gesteigert werden. Eine anziehende Nachfrage kann daher schnell zu Preissteigerungen führen. Derzeit beginnt das Vergnügen den Angaben zufolge bei etwa 15 Mark und reicht bis zu 60 Mark für eine Cohiba, die kubanische Luxusmarke. Unter wahren Kenner gelte zudem: Das eleganteste Aroma versprechen Havannas, die unter optimalen Bedingungen fünf bis zehn Jahre gelagert wurden.

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