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AOL kooperiert mit Stadtnet bei öffentlichen Internet-Terminals

"Internet everywhere and anytime" lautet das Motto des Hamburger Unternehmens Stadtnet (www.stadtnet.de). Stadtnet bietet in Cafés Terminals zum E-Mail-Abfragen und Surfen im Internet an. Voraussetzung für die Kooperation war von Seiten AOLs, dass die Terminals bereits flächendeckend zur Verfügung stehen. Die Kooperation soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

rsc STUTTGART. Ab Juni wird AOL eine Werbekampagne mit Anzeigen auf den Rückseiten von 28 großen Stadtmagazinen (wie beispielsweise Prinz) schalten und unter dem Motto "Erlebnis-Gastronomie" für die Terminals werben. Dabei wird das Terminal von Stadtnet gestellt, das System und die Software von AOL gesponsort. Aber auch andere E-Mail-Serviceanbieter wie z.B. Hotmail oder T-Online können von den Terminals aus erreicht werden.

Am Terminal liegen Provider-CDs und Flyer aus

"Entscheidend ist, wo die Terminals zur Verfügung stehen", sagt Andreas Maladinski, Geschäftsführer von Stadtnet auf dem 10. Deutschen Multimedia Kongress. "Wir stellen die Internet-Stationen da auf, wo auch Zeit zum Zeitung lesen wäre. An Stellen, wo die Nutzer die Aktentasche unter dem Arm haben, macht das keinen Sinn."

Die Geschäftsidee baut darauf, dass über das Surfen an öffentliche Stellen an den Terminals Werbungsflächen verkauft werden und Flyer oder Provider-CDs ausliegen. Stadtnet konnte neben AOL jüngst die Zigarettenmarke West als Werbekunden gewinnen.

Zurzeit nutzen 2,4 Mill. Besucher pro Monat das kostenlose Surfen an den Café-Terminals. Es sollen bis zu 200 Stationen in Deutschland mit den so genannten "Shop-in-Shop-Terminals" aufgebaut werden. Die Unterhaltung eines Terminals kostet das Unternehmen 150 Euro pro Monat. Die Stadtnet GmbH erwirtschaftete im Jahr 2000 einen Umsatz von rund 1 Million Euro. Zu den Kunden zählen neben AOL Deutschland, ID-Media, Microsoft, Yahoo Deutschland und Philip Morris (Marlboro).

Smartkiosks - öffentliche Internet-Terminals

Die Idee, mit öffentlichen Internet-Terminals Geld zu verdienen, ist nicht neu. Konzepte für Internet-Terminals, die auch als "Smart-Kiosk" bezeichnet werden, finden sich im Internet z.B. unter:

www.kiosks.org
www.e-point.com/en/embed_nfbi_future.html
www.kiosk.com
www.touchpointit.com
www.neoproducts.co.uk
www.netshift.com
www.ncr.com

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